Wie sieht´s eigentlich hinter den Kulissen unserer Logistik aus?

Nichts ist für unsere Kollegen aus der Logistik zu groß, zu schwer oder zu sperrig. Wir gewähren einen Blick hinter die Kulissen in sonst verschlossene Bereiche. Jetzt heißt es: Die Sicht wechseln und die Aufträge mal aus dem Blickwinkel unserer Kollegen aus der Logistik betrachten.

Mitfahrt mit einem Giganten


00:00 Uhr. Es ist Nacht. Während andere schlafen, sitzt Fernfahrer Christian am Steuer. Heute fährt er eine CNC Maschine. Schon Wochen zuvor legten die Projektplaner eine Route fest und organisierten akribisch alle Genehmigungen. Für ihn heißt es nun: Prüfender Blick in den Außenspiegel. Dann setzt sich der 92-Tonnen-schwere Laster mit einem sanften Ruck in Bewegung. Für Christian geht es in den Norden. In die Hansestadt Hamburg. Sein Ziel: der Überseehafen. Und von dort geht die Fracht mit dem Seeschiff nach Vietnam. An manchen Tagen kommt alles zusammen: Überholverbot, Stau, knappe Lieferzeit. Trotzdem bewahrt er in solchen Momenten Ruhe, denn am Ende zählt das Ergebnis.

Check der Abfahrtszeit. Teamtreff und los geht´s zur Kiesgrube.


06:00 Uhr. Fahrer Johannes trifft sich mit seinen Teamkollegen und setzt den Kaffeebecher an die Lippen. Jetzt heißt es: Abfahrtskontrolle und dann geht´s Richtung Sattelkipper. Heute muss er 25 Tonnen Kies kippen und auf eine Baustelle bringen. Auf dem Fahrersitz erst einmal Platz genommen, knistert das Funkgerät leise. Er zieht das Mikrofon zu sich heran und drückt die Sprechtaste. „25 Tonnen Kies muss ich laden“. Am anderen Ende des Funkers: Radlader Sepp. Mit 60 km/h fährt Johannes Richtung Heimertingen. In der Kiesgrube angekommen bewegt sich der Sattelkipper in Schritttempo zum Radlader und läd. Dann heißt es: Ladung zum Kunden bringen und weiter geht’s zur nächsten Verladung.

Einmal quer durch die 10.500 m² große Schwerguthalle


14:00 Uhr. Armin ist schon seit 7 Stunden in der Schwerguthalle. Erste Aufgabe des Tages: Überprüfung der Ausgangsaufträge, die Dispoleiter Florian schon am Vorabend akribisch vorbereitet hat. 3 Verladungen hat er bereits hinter sich. Um 16:00 Uhr muss das 50-Tonnen-schwere Maschinengussteil abholbereit sein. Für ihn heißt es jetzt: Termindruck. Zwischendurch schnell auf den 4-Wegestapler und ab durch die Halle gedüst. Hinauf bis in’s knapp 7-Meter-hohe Hochregal und die passende Palette entnehmen. Geschafft! Nur noch die Ware auf die Kommissionierfläche stellen. Anschließend heißt es für Lkw-Fahrer Harry das Maschinengussteil auf den Spezial-Lkw mit Tiefbettauflieger laden. Die Challenge in seinem Alltag: Den Überblick behalten, auch wenn mal 7 Lkw gleichzeitig vor der Halle stehen und beladen werden müssen.

Weg mit dem Dreck und den Ölspuren auf den Baustellen


19:00 Uhr. Wenn so manch einer sich bereits in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet hat, ist Kehrmaschinenfahrer Johannes noch im Einsatz. Sein Auftrag: Die Baustellen von Dreck und Öl zu reinigen. Sein liebstes Arbeitsgerät: Die Kehrmaschine. Dass er auf der rechten Seite der Fahrerkabine sitzt und seine Armaturen links von ihm, macht ihm nichts aus. Alles Gewöhnungssache. Auch Wasser, Geschwindigkeit der Besen und Saugleistung müssen richtig dosiert werden. Dafür braucht´s ein gutes Gespür. Am Ende seines Einsatzes entleert er noch den 4 Kubikmeter großen Schmutzsammelbehälter, damit sich nichts festsetzt. Und dann heißt es auch für ihn: Feierabend!

Perfekt eingespieltes Team


4 Menschen. 4 Einblicke. Alle Teil einer starken Logistik-Mannschaft, die "rund um die Uhr" und Tag für Tag ihr Bestes geben. Für sie gilt: Nichts ist zu schwer, zu sperrig, oder zu groß. Nur gemeinsam kommt man ans Ziel. Vor allem wenn es mal brenzlig wird und jede Minute zählt, beweisen sie Zusammenhalt. Ein perfekt eingespieltes Team eben!