Max Wild Abbruch Sprengung Illerbrücke Blaichach Oberallgäu

Sprengung Illerbrücke Blaichach

Oberallgäu: Die Kreisstraßenbrücke zwischen Blaichach und Burgberg wurde am 15. September gesprengt. Die Voll-
sperrung der B 19 konnte nach ersten Aufräumarbeiten der Firma Max Wild wie geplant am Samstagmorgen aufgehoben werden.


Genau um 19:30 Uhr ertönte das Sprengsignal und kurz darauf sackte die 164 Meter lange Straßenbrücke, die über Iller und B 19 führte, in sich zusammen. Für die Sprengung wurden 165 Kilogramm Sprengstoff benötigt. Die Firma Reisch Sprengtechnik hat dabei Sprengpatronen eingesetzt. Diese wurden mit etwa 500 Metern Zündschnur verbunden und sind mit gelatineartigem Sprengstoff gefüllt.

Kreisstraßenbrücke zwischen Blaichach und Burgberg Auf der B 19 hat das Max Wild Abbruchteam Fallbetten aus Kies aufgeschüttet. Die 164 Meter lange Straßenbrücke führt über Iller und B 19.


Sicherheit hat Priorität


Um die Staubwolken zu reduzieren, wurde die Brücke mit 3.000 Quadratmetern Flies abgedeckt. Auch wurden auf der Straßenbrücke Sprengschutzmatten ausgelegt. Sie sind bis zu 950 Kilogramm schwer und bieten Schutz vor herumfliegenden Betonbruchstücken. Auf der B 19 haben unsere Abbruchprofis Fallbetten aus Kies aufgeschüttet. Diese haben Schäden an der Bundestraße verhindert und die auftretenden Erschütterungen eingedämmt.

Für die Sprengung wurden 165 Kilogramm Sprengstoff benötigt. Nach dem Sprengsignal sackte die Straßenbrücke in sich zusammen. Zur Reduzierung der Staubwolken wurde die Brücke mit 3000 Quadratmetern Flies abgedeckt. Die 200 Einsatzkräfte vor Ort haben den Gefahrenbereich in einem Radius von 200 Metern um die Abbruchstelle abgesperrt. Die Aufräumarbeiten begannen direkt nach der Sprengung.


Die 200 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, THW und DLRG vor Ort haben den Gefahrenbereich in einem Radius von 200 Metern um die Abbruchstelle abgesperrt. So wurde auch die B 19 zwischen Immenstadt und Sonthofen von Freitagabend 18:00 Uhr bis Samstagmorgen 6:00 Uhr vollgesperrt. Den extra ausgewiesenen Zuschauerbereich bei Ortwang, im sicheren Abstand zur Abbruchstelle, nutzten zahlreiche Schaulustige und feierten ihre „Sprengparty“.

Unser Bauleiter Max Fus sagte: „Der ausgewiesene Zuschauerbereich hat super funktioniert. Wir hatten dadurch keine Probleme mit Personen im Gefahrenbereich. Es war eine beeindruckende Sprengung und das Team hat tolle Arbeit geleistet. Die gute Zusammenarbeit mit Auftraggeber, Behörden und allen beteiligten Firmen und Einsatzkräften hat das alles so möglich gemacht.“ Die Aufräumarbeiten begannen direkt nach der Sprengung. Unsere Kollegen vom Abbruch haben in der Nacht von Freitag auf Samstag die Iller sowie die B 19 mit sechs Baggern freigeräumt. Die Vollsperrung konnte dadurch um 6:00 Uhr am Samstagmorgen aufgehoben werden. Der angefallene Betonbruch wird in den nächsten zwei Wochen aufbereitet und abgefahren. Dann ist auch das letzte Brückenteil der Illerbrücke verschwunden.

Mit sechs Baggern wurden in der Nacht Iller sowie B 19 freigeräumt. Die Vollsperrung der B 19 konnte nach ersten Aufräumarbeiten am Samstagmorgen aufgebhoben werden. Der angefallene Betonbruch wird in den nächsten zwei Wochen aufbereitet und abgefahren. Die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat eine beeindruckende Sprengung ermöglicht. Das Abbruchteam von Max Wild hat tolle Arbeit geleistet.

 

 

September 2017